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Global
Curriculum Projekt
Schule ganz global – Sich den globalen Möglichkeiten
und Herausforderungen der heutigen Zeit bewusst, beschäftigen sich
ab kommenden Herbst 40 Schulen in fünf Ländern intensiv mit
Inhalten und Methoden des Globalen Lernens
Wir leben in einer komplexen Welt, in der sich globale Entwicklungen in
unserem alltäglichen Leben widerspiegeln. In diesem Zusammenhang
ermöglicht Bildung die Vermittlung von Kenntnissen, Fähigkeiten
und Werten, die helfen sich zu orientieren und sich aktiv einzubringen.
Darum möchten
wir im Rahmen des Global Curriculum Projekts Globale Bildung verstärkt
in Schulen verankern.
Das Global
Curriculum Projekt ist ein internationales Pilotprojekt, das zeitgleich
in Österreich, Benin, Brasilien, Großbritannien und Tschechien
durchgeführt wird. In Österreich nehmen insgesamt zehn Schulen
aus Tirol und Wien teil.
Ziel des
Projekts ist es, Globales Lernen bestmöglich in den Unterricht einzubringen,
wobei internationaler Austausch die Vertiefung in globale Thematiken ermöglicht.
Die Durchführung in den Schulen übernehmen dazu LehrerInnen
–Teams. Auf der Projektwebsite stehen die dabei entwickelten Lehrmaterialien
aller Projektländer zum Download zur Verfügung. Zum Abschluss
des Projekts werden die Resultate in einem Handbuch aufbereitet. Unterstützung
bekommen die österreichischen Schulen durch das Südwind- Team
in Form von Lehrerfortbildungen, Unterrichtsmaterialien sowie laufender
Zusammenarbeit mit den LehrerInnen – Teams!
Besuchen
Sie unsere Projektwebsite www.globalcurriculum.net, um die Teilnehmerländer
und –schulen kennen zu lernen, um sich über Globales Lernern
und die Partnerorganisationen zu informieren oder um Unterrichtsmaterialien
zu Themen des Globalen Lernens herunterzuladen!
Dieses Projekt wird mit finanzieller Unterstützung der Europäischen
Union erstellt. Die darin vertretenen Standpunkte geben die Ansicht der
Südwind Agentur wieder und stellen somit in keiner Weise die offizielle
Meinung der Europäischen Union dar.
Quelle:
Agentur Südwind
http://www.suedwind-agentur.at/start.asp?ID=240868&b=5055
Gedanken
zur Study Visit Benin im Rahmen des „Global Curriculum Project“
Mein erster
Gedanke, wenn ich seit unserer Heimkehr an Benin denke, sind die Kinder
in den Schulen. Sie waren so fröhlich, offen für Neues und so
beherzt ihre Sache gut zu machen. Das pulsierende Leben auf den Straßen
und Märkten, die Menschen in ihren sagenhaft bunten Kleidern und
die motivierte Gruppe von LehrerInnen und Organisatoren bleiben unauslöschlich
in Erinnerung.
Wie kann
man unseren SchülerInnen in unserer satten Schulwelt, wo es –
materiell – wirklich nur an Kleinigkeiten fehlt, von einer Welt erzählen,
die voller Probleme steckt? Die aber auch gleichzeitig so viel positive
Energie verstrahlt, die ich in meinem Umfeld oft vermisse. Wir durften
die Freundlichkeit und Gastfreundschaft der Menschen in Benin erleben.
Wir durften kurz teilhaben an der Schulwelt. Wir konnten die Anstrengungen
in der Volksschule beobachten und in meinem Fall sogar an einer LehrerInnen
– Fortbildung teilnehmen. Das war für mich ein ganz besonderer Nachmittag.
Die Einblicke
in die Jugendarbeit (Cemaac) mit einem Ausbildungsprogramm, für SchülerInnen,
die aus dem Schulprogramm frühzeitig ausgestiegen sind oder das Zentrum
Songhai für nachhaltige Landwirtschaft waren spannend und sicher
zukunftsweisend.
Besonders
beeindruckt haben mich auch die jungen Studenten und ihre kritischen Fragen.
Sie haben auf der Suche nach Problemlösungen sehr selbstsicher und
engagiert gewirkt.
Das Programm
war anstrengend und gleichzeitig aber auch noch lange nicht ausreichend,
um auf unsere vielen Fragen Antworten zu finden. Wichtig war auf jeden
Fall, die KollegInnen aus den Partnerländern kennenzulernen und mit
ihnen Erfahrungen auszutauschen. Wenn man auch nicht mit jedem Teilnehmer
Verbindung aufnehmen wird, sind doch bleibende Kontakte entstanden.
Ich muss
sagen, dass sich jetzt – 14 Tage nach der Reise – bei mir
schön langsam die Gedanken ordnen. In den letzten Tagen in Benin
und auch danach, war ich mir nicht sicher, wie ich das Erlebte in der
Schule umsetzen soll.
Globales
Lernen soll aufzeigen, dass mein Tun und Handeln immer Auswirkungen auf
meine Umgebung hat. Ich mache mich jetzt – neu ermuntert durch die
Reise – auf die Suche dieses Gefühl schon in sechsjährigen
Kindern zu wecken.
Ich wünsche
den Menschen in Benin ganz viel Kraft und Mut!
Afrique releve la tete!
Waltraud
Gross, Projektkoordinatorin
Wir
laden Spezialisten ein –
Kakao
workshop with
specialists from Agentur Südwind.
SchülerInnen arbeiten zum Thema „Kamel“ A study group works on the camel project. | Zur großen Ausstellung sind die Schüler und Eltern eingeladen. The exhibition is presented to all the pupils and the parents. |
African flags – afrikanische Flaggen |